Teleskope Geschiebe Riegel
Im Oberkiefer Ind. Geschiebe Doppel Drehriegel
Im Unterkiefer "RSS"Geschiebe Riegelblöcke
als "Cover Denture" TK1 NEM Einstückguß Besonderheiten
Arbeitsablauf Zurück

Kombinationsprothetik

zählt zu den aufwendigsten, komfortabelsten, langlebigsten, aber auch kostspieligsten Arten der zahntechnischen Versorgung. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, besteht diese Art des Zahnersatzes aus einem festsitzenden und einem herausnehmbaren Teil. Der festsitzende Teil kann aus ein oder mehreren Kronen – eventuell auch als Teil einer Brücke, Teleskopkronen, o. Stegen bestehen. An dieser festsitzenden Konstruktion findet eine, mit entsprechenden feinmechanischen Befestigungselementen versehene Teilprothese ihren Halt. Bei Teleskop- und Konuskronen wird der Halt durch Haftkraft erzielt. Bei Geschieben mehr durch eine "Klemmwirkung". Geschiebe bestehen immer aus einer Patrize am festsitzenden Teil und einer Matrize am herausnehmbaren Teil. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen individuellen, also komplett im Labor gefertigten Geschieben, und Konfektionsgeschieben. Letztere gibt es in unzähligen Bauformen von zahlreichen Anbietern vorgefertigt, und werden im Labor mit den entsprechenden Teilen des Ersatzes verbunden. Bei Kombinationsprothetik müssen nicht zwingend alle vorhanden Restzähne in die Konstruktion mit einbezogen werden, sondern nur so viele, wie für eine ausgewogene Statik vonnöten sind. Zähne können zusätzlich mit gegossenen Halte- und Stützelementen versorgt werden, um den Halt und die Abstützung der Prothese zu optimieren. Sofern sie im nicht sichtbaren Bereich der Versorgung liegen, bedeuten sie auch keine größere ästhetische Beeinträchtigung. Richtig angelegt sorgen sie, für eine Schienung des Restzahnbestandes. So wird auch eine Lageveränderung der nicht überkronten Restzähne vermieden. Dabei sollte man allerdings immer die mechanische Beanspruchung des Klammerzahns berücksichtigen. Die übrige Gerüstkonstruktion unterscheidet sich nicht wesentlich von der einer Modellgussprothese. In geeigneten Fällen erlaubt die Situation einen Einbau des kompletten Modellgussanteiles in die Prothesensättel. Das Ergebnis sieht dann aus wie eine(herausnehmbare!!)Brücke. Eine Bauart, die den Mundraum von störenden Bügel,- und Plattenanteilen freihält, und Irritationen der Zunge verhindert. Wie jeder Zahnersatz bedarf auch eine Kombinationsprothese einer regelmässigen "Inspektion" durch den Zahnarzt.


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